Freundeskreis Tennenbach

Arbeitsgruppe Tennenbach

Die Arbeitsgruppe Tennenbach ist entstanden als Folge der Hilfsarbeiten an der Georadar-Prospektion der Klosterfundamente, die das Landesdenkmalamt im Sommer 2012 durchgeführt hat. Weitere praktische Arbeiten um die Kapelle folgten. Eine Gruppe formierte sich. Zunächst wurde ein nicht eingetragener Verein gegründet, den der Kulturkreis 2018 als eine weitere, weitgehend selbstständig handelnde Arbeitsgruppe aufgenommen hat. Damit kann die Infrastruktur des bewährten Kulturträgers genutzt werden.

Die selbstgestellten Aufgaben der AG sind: „Die Bewahrung und Pflege der Schönheiten, der Besonderheiten und der sog. Schutzgüter im Tennenbacher Tal, die Bewahrung, Pflege und die kulturelle Nutzung der frühgotischen Kapelle, die weitere Erforschung der Geschichte des Tales und vieles andere mehr.“

Die Diskussion um den Um- und Ausbau der Straße ist nicht Aufgabe der neuen Gruppe, auch wenn es unvermeidliche Berührungspunkte gibt.

Sprecherin der rund 20 Aktiven ist Frau Dr. Barbara Gärtlein, Freiamt. Angeschlossen sind inzwischen Personen u. a. aus Waldkirch, Endingen, Karlsruhe und selbst ein bei München wohnender Nachfahre des letzten Abtes August Zwiebelhofer. Die Gruppe hält z. B. Kontakt zu dem deutschen Arm der „Amis de l’Abbey de Morimond“, dem Kloster in der Champagne, aus dem schließlich auch das Kloster Tennenbach hervorgegangen ist.

Bislang wurden

  • Sandsteinrestaurationen finanziert und organisiert,
  • photogrammetrische Aufnahmen der Kapelle durch Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) betreut und ausgestellt,
  • künstlerische Darstellungen des Tales geortet, gesammelt und ausgestellt,
  • eine Broschüre über das Tal gefertigt,
  • Führungen angeboten
  • und Vieles andere mehr

(Stand Oktober 2021)

Wer mitmachen möchte, die oder der möchte sich bitte beim Kulturkreis unter der Rubrik Arbeitsgruppe Tennenbach oder bei der Sprecherin unter der Kontaktadresse B. Gärtlein, Allmendsberg 29, 79348 Freiamt melden.

Die Treffen der Arbeitsgruppe werden auch in der lokalen Presse angekündigt. Interessierte sind auch ohne Voranmeldung willkommen.